Der Obernberger See ist ein Bergsee in den Stubaier Alpen. Er liegt auf 1600m Höhe und wird umrahmt vom Tribulaunmassiv an der Grenze zu Südtirol.

Der See ist sehr leicht und ohne viel Aufwand erreichbar. Von Innsbruck aus fährt man über die Brennerautobahn A13 bis nach Nößlach und dort über Vinaders ins Obernberger Tal. Nach paar Minuten erreicht man den Parkplatz von dem es in einer 20-30minütigen Wanderung zum See geht. Der Parkplatz ist kostenpflichtig. Nach ein paar Minuten auf dem Forstweg durch den Wald empfehle ich den Wiesensteig zu nehmen, der tolle Blicke ins Obernberger Tal garantiert.

Der Obernberger See ist zu jeder Jahreszeit sehr sehenswert. Der Seeuferweg um den kompletten See kann in cirka einer Stunde bewältigt werden. Das tiefgrüne Wasser ist kristallklar und ladet zum Seele baumeln ein. Eigentlich besteht der See aus zwei Teilen, die nur im Frühjahr bei sehr hohem Wasserstand miteinander verbunden sind. In der Mitte befindet sich auf den Überresten eines Bergsturzes die Kappelle Maria am See. Diese kann über eine Holzbrücke erreicht werden.

Der Wasserstand schwankt sehr stark und kann oft bis zu mehreren Metern betragen, was auch der Grund für meinen Besuch diese Woche war. Der See führt derzeit so viel Wasser, dass er übergegangen ist. Nun lasse ich die Bilder sprechen.

Falls ihr Fragen habt zum Obernberger See könnt ihr mich jederzeit kontaktieren. Für mich zählt er zu den schönsten Seen der Tiroler Alpenwelt.

Der See geht über, beeindruckende Wassermengen

Kenner des Sees wissen, dass dieser Fels normalerweise meterhoch aus dem Wasser ragt

Blick nach Norden

Die Brücke steht fast vollkommen im Wasser

Bäume und Sträucher stehen teilweise im Wasser

Die Krokusblüte sorgt für ein wunderschönes Frühlingsbild

Der hohe Wasserstand überschwemmt fast die Seeuferpromenade

Blick ins Obernberger Tal

Urige Holzstadl sorgen für eine idyllische Landschaft

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