Hallo meine Freunde und Fotografiefans!

Heute möchte ich euch ein paar Tipps zur Wetterfotografie geben, eines meiner Lieblingsgebiete

mit denen ich mich beschäftige.

Viele von euch haben sicher schon das ein oder andere Gewitterfoto von mir gesehen und haben

sich dabei gefragt, wie macht das der Danijel blos?

Deshalb möchte ich euch heute ein paar Tipps und Tricks verraten.

Was benötige ich auf alle Fälle?

  • Stativ
  • Kamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten
  • Regenschutz
  • bei Tageslicht einen ND-Filter

Bevor man loslegt, sollte man sich im klaren sein, dass Gewitter manchmal unberechenbar sind, rasch aufziehen, ihre Richtung ändern und deshalb auch sehr gefährlich sind. Man sollte deshalb schon im voraus planen und sich Gedanken zu machen wie man an die Sache herangeht, da man oft nur wenig Zeit hat sich an den geplanten Aufnahmeort zu begeben.

Um nahende Gewitter schon bald zu erkennen kann man gewisse Apps am Smartphone benutzen, wie zb UWZ (Unwetterzentrale Österreich). Diese Zeigen Gewitterzellen live an und man kann schon vorab erahnen, dass diese zu eurem geplanten Aufnahmeort ziehen werden. Mit der Zeit bekommt man die Erfahrung wie sich diese Wettergeschehnisse meist verhalten.

Aufnahmestandorte sollten gut gewählt werden. Einen Blitz zu fotografieren und nur Himmel zu zeigen wirkt sehr langweilig. Ich versuche immer eine schöne Landschaft, Architektur oder ähnliches in mein Bild mit einzubeziehen. Wichtig ist auf alle Fälle, dass ihr unmittelbar dort auch sofort Schutz findet!

Wie fotografiere ich einen Blitz?

Im Grunde macht man eine Langzeitbelichtung, wie etwa bei einer Nachtaufnahme. Deshalb ist ein Stativ von nöten. Die Kamera richten wir ein, legen den Ausschnitt fest und lösen mit dem Selbstauslöser aus (damit man nicht beim Auslösen verwackelt). Hier kann man, wie bei Nachtaufnahmen, zur beliebten Regel greifen „Bei Nacht nimm Blende 8“. Mit der Blendenvorwahl stellen wir Blende 8 ein und die Verschlusszeit regelt dann automatisch die Kamera. Bei Nachtaufnahmen kommt man so auf 20-30 Sekunden. Der ISO-Wert sollte immer auf den niedrigsten Level eingestellt werden. Alles was in dieser Zeit passiert wird auf den Sensor gebannt, also auch jeder Blitz.

Bei Tageslicht sieht das ganze ein wenig schwieriger aus. Hier kann man ohne Hilfsmittel nicht lange belichten. Man kann auf gut Glück versuchen einen Blitz einzufangen oder man verwendet einen ND-Filter. Dieser sperrt den Lichteinfall und verlängert so unsere Belichtungszeit. Zusätzlich kann man durch abblenden die Belichtungszeit auch weiter verlängern. Bei Tageslicht ist es allerdings nur möglich wirklich sehr starke Blitzeinschläge einzufangen.

Ich hoffe ich habe euch ein wenig animieren können es zu versuchen und hänge noch ein paar meiner Galeriebilder an. Diese können auch in meinem Online-Shop erworben werden.

Euer Danijel

PS: bitte nicht vergessen! Blitze sind extrem gefährlich! Ihr steht auch noch bei einem Stativ aus Metall! Bitte immer rechtzeitig abbrechen und sich in Sicherheit begeben!

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