Erinnert ihr euch noch an meinen Blogpost vom letzten Jahr? Damals war ich völlig verzaubert von der Blütenallee in Zams. Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen das Inntal erreichen, gibt es für mich als Fotografen kein Halten mehr – die Kamera ist gepackt und der Weg führt mich direkt zurück in diese magische Allee.
Italien hat viele Gesichter, aber kaum eines ist so elegant und gleichzeitig authentisch wie Ferrara. Kürzlich durfte ich diese faszinierende Stadt in der Emilia-Romagna mit meiner Kamera besuchen. In Ferrara scheint die Zeit langsamer zu vergehen – vielleicht liegt es daran, dass man hier nicht dem Rhythmus von Motoren folgt, sondern dem sanften Surren der tausenden Fahrräder, die seit Generationen durch die prachtvollen Renaissance-Gassen der einstigen Este-Metropole gleiten.
Die Thaurer Fasnacht gehört zu den ältesten Bräuchen Tirols. Jedes Jahr ab Mitte Jänner versammelt sich das ganze Dorf, wenn die „Muller“ ihre Kostüme anlegen und mit wilden Tänzen den nahenden Frühling begrüßen. Dank dieser Traditionen konnte das Thaurer Mullerlaufen auch nach der Corona-Zwangspause 2022 (und tatsächlich acht Jahren Abstand zum letzten Lauf) wieder gefeiert werden.
Fotografie war für mich immer ein Versprechen. Ein Versprechen von Echtheit, von einem Moment, der genau so stattgefunden hat. Licht, Zeit, Geduld und oft auch viele Kilometer Wegstrecke. Doch dieses Versprechen wird gerade auf eine harte Probe gestellt.
Nur eine kurze Bootsfahrt von Venedig entfernt liegt Burano, eine kleine Insel, die sofort ins Auge fällt und trotzdem angenehm entspannt bleibt. Während Venedig oft laut und voll ist, wirkt Burano wie eine bunte Pause vom Trubel der Lagune. Schon beim Ankommen merkt man, dass hier alles ein bisschen langsamer läuft.
Alle drei Jahre verändert sich Nassereith. Nicht lautlos, nicht schleichend – sondern mit Wucht. Am 1. Februar 2026 war es wieder so weit: Das Schellerlaufen zog durch das Dorf und mit ihm ein Brauch, der sich nicht erklären lässt, sondern erlebt werden muss.
Manche Orte haben von Natur aus eine besondere Wirkung. Die Burgruine Ehrenberg in Reutte gehört für mich definitiv dazu. Geschichte, raue Mauern und die Weite der Natur schaffen bereits tagsüber eine starke Atmosphäre. Wenn dann Lumagica diesen Ort in Licht taucht, entsteht daraus ein Erlebnis, das man nicht einfach nur besucht, sondern bewusst erlebt.
Am 19. Januar 2026 erlebte ich in Tirol ein Naturspektakel, das man so schnell nicht vergisst: die Polarlichter! 🌌✨ Selten zeigen sich die tanzenden Lichter der Aurora Borealis so deutlich hier in unseren Breiten, und ich hatte das Glück, live dabei zu sein.
Winterliche Lichtstimmung im Herzen der Stadt – Wenn der Winter in Innsbruck Einzug hält, verwandelt sich der Hofgarten für einige Wochen in eine leuchtende Erlebniswelt. Lumagica ist längst zu einem Fixpunkt im Veranstaltungskalender geworden und auch für mich gehört ein Besuch mit der Kamera jedes Jahr dazu.
In Tirol leben rund 23.000 orthodoxe Christen. Dennoch ist die orthodoxe Kirche für viele Menschen in Westeuropa noch weitgehend unbekannt. Umso mehr freut es mich, als serbisch-orthodoxer Christ diesen Blogbeitrag zu schreiben und euch sowohl unsere Kirchengemeinde als auch das orthodoxe Weihnachtsfest näherzubringen.












